Tief in Antwerpens industriellen Adern geparkt, direkt neben einer Straße, die pro Sekunde von unzähligen Autos gequert wird, verschwindet dieser Zug fast. Niemand schaut hin. Schade — denn diese Oberfläche spielt.
Farbe, Punkte und Buchstaben tauschen ihre Rollen wie Klang und Bewegung in einer Jam-Session. Nichts ist geschrieben — alles wird gespielt. Die gepunktete Textur liest sich wie sichtbar gewordener Rhythmus, Musik, die zu Farbe wurde. Ungebändigt, geschichtet, offbeat, voller Schwung.
Ein Güterwagen als Träger von Haltung. Nicht unterwegs zu einem bestimmten Ziel — nur auf der Durchreise, mit Stil.
Fotografiert von Philippe Pelsmaekers.
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