An einer stillen Wand in Hiroshima wird Schlaf öffentlich. Eine Katze dehnt sich in die Pause — Bauch nach oben, Wirbelsäule gebogen, die Augen kaum bemüht, wach zu wirken. Blasses Gelb und warme Rosatöne fließen ineinander wie Atem. Zwei rote Wangen sind die einzige echte Anstrengung. Darüber treiben handgemalte Buchstaben nach oben, als stiegen sie direkt aus dem Nickerchen auf. Nichts fordert Aufmerksamkeit. Alles deutet auf eine Unterbrechung hin. Eine Wand, die nicht ruft — sondern höflich daran erinnert, dass Ruhe erlaubt ist. Ja, sogar erwünscht.
Fotografiert von Philippe Pelsmaekers.
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